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17.03.2019#18 Thomas Rudolf

Saison 18/19 - Runde VIII

Die White Horses sind im Jahr 2019 eher schlecht als recht unterwegs. Die Ausbeute beträgt in diesem Jahr nur ein mickeriges Pünktchen und dies obwohl die Pferde aus Bellach eigentlich gar nicht so schlecht Unihockey spielen. Für die 8. Runde gibt es auf der Personalien Seite gewichtige Veränderungen. Nachdem Pferd Wolf im Verlauf der Saison verletzungsbedingt ausgefallen ist und den Stock an den Nagel hängen musste, absolvierte er innert kürzester Zeit sämtliche Trainerkurse und erlangte sämtliche nötigen Diplome. Die Vertragsverhandlungen mit dem Pferderat waren erfolgreich und so absolvierte Neo-Coach Wolf heute seine ersten Spiele als Chef an der Bande. Dabei konnte er auf sämtliche Pferde setzen. 9 Spieler und 2 Torhüter.
 

White Horses Bellach – UC Moutier 4:12 (1:5)

Im ersten Spiel mussten die White Horses gegen den Aufstiegsaspiranten aus Moutier antreten. Will Moutier aufsteigen dürfen sie sich auf keinen Fall einen weiteren Ausrutscher gegen die Pferde erlauben. Gerne erinnern wir uns an den Sieg im Hinspiel. Die Erinnerung ist aber der einzige Lichtblick. Moutier diktiert das Spiel und gibt klar den Ton an, auch beim Toreschiessen. Auf eine 2:0 Führung von Moutier kann Pferd Jäggi mit dem 2:1 noch reagieren, danach wird das Score aber bis auf 5:1 bis zur Pause ausgebaut. Der Untergang der Bellacher geht auch nach der Pause weiter. 10 Minuten vor Schluss liegt Moutier mit 10:1 in Führung ehe Coach Wolf auf Trainingsmodus umstellt und das Spiel zu viert trainieren will. Die Pferde kommen so auch wieder zu Toren. Ein Abschluss von Leuchter kullert über die Linie zum 2:10. Moutier trifft das leere Tor zwar zweimal. Aber auch die Pferde können noch zweimal treffen. Zuerst kann Baur eine schöne Ballstafette zum 3:12 abschliessen und auch Rudolf kann einen Abpraller Backhand zum 4:12 Schlussstand verwerten. Zumindest die letzten 10 Minuten gingen an die White Horses, der Rest war eher zum Vergessen! Moutier gewinnt wichtige Punkte und geht als Leader in die letzte Runde.

White Horses Bellach – UHC Günsberg 6:9 (3:4)

Ein eher auf Augenhöhe liegender Gegner erwartete uns im 2. Spiel. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Tore mässig konnte zuerst Günsberg mit zwei Toren vorlegen. Auf eine Reaktion der White Horses musste man allerdings nicht lange warten. Die Linie um Drees, Jäggi und Isch, scorte in den nächsten drei Einsätzen, zuerst zweimal Drees und danach Jäggi sehenswert Backhand unter die Latte. Die Bellacher führten mit 3:2 ehe die Partie sogleich wieder auf die andere Seite kippte. Günsberg konnte vor der Pause noch zweimal treffen und somit führten sie zur Pause mit 4:3. Nach der Pause kommt es für die Pferde wieder besser. Jäggi lanciert Drees via Bande, alle Günsberger verfehlen den Ball und Drees kann alleine aufs Tor ziehen. Der Ausgleich war Tatsache. Leider gelang es den White Horses nicht das Momentum auf ihre Seite zu ziehen und so war es wieder der Gegner der mit weiteren Toren in Führung gehen konnte. Die Pferde mussten plötzlich einem 4:7 Rückstand hinterher rennen. Vor allem Pferd Drees wollte nochmals die Niederlage verhindern. Mit seinem vierten Treffer zum 5:7 konnte er nochmals für Hoffnung sorgen, Rudolf mit dem 6:7 sorgte dafür, dass es wirklich nochmals spannend wurde. Günsberg zeigte sich aber unbeeindruckt, herrlich gelang ihnen mit einem unhaltbaren Schuss in den Winkel das 6:8 und anschliessend mit einem Treffer ins leere Tor noch das 6:9.

Die White Horses sind spielerisch und taktisch zwar gar nicht so schlecht unterwegs, ihnen fehlt aber im Jahr 2019 einfach der nötige Biss um sich mit Punkten zu belohnen. Coach Wolf hat einige Arbeit vor sich, kann sich aber schon jetzt voll und ganz auf die neue Saison konzentrieren, da für die White Horses in dieser Gruppe gegen hinten nichts mehr passieren kann. Ich bin überzeugt, dass mit der neuen Spielzeit die Pferde auch wieder hungrig sind und entsprechend wieder mehr Punkte sammeln werden. Eventuell gelingt ihnen dies sogar noch in der letzten Runde, wo sie noch zum Heimturnier einladen. Bis bald in zwei Wochen auf der Bellacher Koppel Kaselfeld.