Anmelden
13.12.2015#18 Thomas Rudolf

Saison 15/16 - Runde V

Die White Horses machten sich nach zuletzt drei Siegen aus vier Spielen auf den Weg nach Lyss und waren bestrebt das Punktekonto weiter zu füllen. Es stand das letzte Spiel der Vorrunde gegen Günsberg und das erste Spiel der Rückrunde gegen die altbekannten Stockfreunde aus Horriwil auf dem Programm.

White Horses Bellach – UHC Günsberg United 5:5 (2:2)

Das Spiel musste nicht lange dauern und man merkte das wird eine ausgeglichene Partie. Chancen gab es auf beiden Seiten aber so richtig überzeugen konnte niemand. Es standen zwei Mannschaften auf dem Feld die gut organisiert waren und defensiv kompakt standen. Das erste Tor gelang dann Günsberg zum 1:0. Kurze Zeit später konnten die Pferde erstmals in Überzahl spielen. Fleissige Leser der Pferdezeitung wissen um die Stärke des Teams in solchen Situationen. Jäggi der Organisator und Drees und Rudolf meist als Vollstrecker. So war es auch diesmal, und Rudolf nutzte die Chance zum 1:1 Ausgleich. Es folgten weitere Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Allerdings hatten auch beide Seiten hervorragende Torhüter zwischen den Pfosten. Der erste Fehler passierte dann leider unserem Goalie Knuchel. Mit einem Weitschuss wurde dieser zwischen den Beinen erwischt. 2:1 für Günsberg, es darf aber auch nicht sein, dass man von sooo weit schiessen kann! Die Korrektur folgte aber postwendend und der Fehler wurde durch Boss korrigiert und das Spiel zum 2:2 ausgeglichen. Danach war Pause, man wusste in diesem Spiel entscheiden Kleinigkeiten und Fehler mussten möglichst vermieden werden. Weiter ging es mit einem Unterzahl für die weissen Pferde. Auch die Günsberger zeigten ihre Effizienz und markierten das 3:2. Wiederum der Torgarant Boss sorgte für den Ausgleich zum 3:3. Als nächstes folgte die Führungspremiere der White Horses. Kurz nach dem Ausgleich gelang Chef-Pferd „Kauli“ das 4:3. Zuerst verpasste er zwar die Einwechslung (er war wohl etwas abgelenkt durch die vielen weiblichen Pferde in der Halle) aber als er den Weg aufs Feld fand, brannte er bis zum gegnerischen Tor durch und traf. Das Momentum lag nun auf Seiten der White Horses. Leider gelang es aber nicht mit zwei Toren davon zu ziehen. Umso schmerzlicher war das zweite Hosenträger-Tor zum 4:4 Ausgleich. (Verschiedene kreative Lösungsvorschläge für Knuchels Problem sind bereits besprochen). Bis 5 Minuten vor Schluss kippte das Spiel wieder auf die Seite von Günsberg, 5:4. Die White Horses mussten nun zum Schlussspurt ansetzen und aufsässiger werden. Beispielhaft dafür war der Einsatz von Pferd Lenzin. Er eroberte den Ball hinter dem gegnerischen Tor, behielt die Übersicht, passte präzis vors Tor und Rudolf musste den Ball nur noch einschieben. 5:5 Ausgleich! Ein gerechtes Schlussresultat für ein ausgeglichenes Spiel und ein weiterer Punkt für die White Horses.

White Horses Bellach – Stockfreunde Horriwil 7:7 (3:5)

Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause warteten die Stockfreunde aus Horriwil. Der Start in die Partie lief für die White Horses nicht nach Wunsch. Zu viele Freiräume wurden dem Gegner gewährt. Nach rund 5 Minuten folgte die komplette Pferde-Lähmung. Jede Linie kassierte einen Treffer, wobei das Ganze rund 2 Minuten dauerte. Es stand 0:3 aus Sicht der Pferde. Nur langsam erholte man sich vom Schock. Das 1:3 durch Boss löste die Verkrampfung wieder und brachte uns wieder ins Spiel. Boss erkämpfte sich sogar das 2:3 und als der Chef-Gygi noch das 3:3 markierte, sorgte dies nicht gerade für Stock-Freude. Leider kam kurz vor der Pause ein nächster Dämpfer für Bellach. Wieder innert Kürze fielen die Treffer zum 4:3 und 5:3 für Horriwil. Neben dem Rückstand mussten die White Horses ebenfalls noch ein angeschlagenes Pferd Weber in die Pause nehmen. Dort sorgte der Ice-Spray für die nötige Abkühlung. Das Spiel sollte aber noch nicht verloren sein. Allerdings wurde die Hoffnung nach der Pause mit dem 6:3 der Stockfreunde doch sehr getrübt. Immerhin konnte Rudolf durch ein Buebetrickli das 6:4 erzielen, das Postwendende 7:4 sorgte aber wieder für den 3 Tore Rückstand der White Horses. Es folgte ein Weitschuss-Müsterchen von unserem Mehr, welcher zum 7:5 verkürzte. Es waren noch rund 5 Minuten zu spielen. Weisses Pferd Weber blieb nun komplett auf der Strecke und konnte nicht mehr mit tun. So kam es zur Premiere, dass die Powerplay-Formation nun auch im Normalbestand zusammen auf dem Feld stand. Rudolf zu Drees, Drees zu Jäggi und schon stand es 7:6. Nun powerten nur noch die Pferde. Fortan ohne Torhüter suchte man doch noch den Punkt. Der Ball lief gut, der Abschluss wollte aber nicht gelingen. Es brauchte ein hoher Pass von Jäggi zu Rudolf um zum Abschluss zu kommen. Volles Risiko suchte dieser Volley das Glück und fand das Tor. Niemand konnte den Ausgleich der White Horses fassen, aber er war Tatsache. 7:7 Schlussstand! Die White Horses zeigten in diesem Spiel viel Moral und Teamgeist um zweimal einen Dreitore-Rückstand zu eliminieren. Daher ist dieser Punkt nicht ganz unverdient und für die Stockfreunde mehr als bitter.

Die White Horses beenden das Jahr 2015 mit weiteren 2 Punkten und sind seit mittlerweile zwei Runden ungeschlagen. Das Jahr brachte den Aufstieg in die 4. Liga und zeigte, dass die White Horses aus Bellach auch in dieser Liga mithalten können. Wir freuen uns schon jetzt auf ein spannendes 2016.