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24.11.2019#18 Thomas Rudolf

Saison 19/20 - Runde IV

In der vierten Runde sollten sich die White Horses daran machen das Punktekonto wieder zu erhöhen. Die Ausgangslage ist allerdings schwierig. Mit Biberist und Horriwil stehen zwei Mannschaften, die in der Tabelle ganz vorne sind auf dem Programm.

White Horses Bellach – Stockfreunde Horriwil 3:7 (1:2)

Auch in dieser Saison dürfen wir wiederum gegen die Stockfreunde aus Horriwil antreten. Ein ewiges Duell, wenn man in die Statistik der White Horses schaut. Aus den letzten vier Spielen holten die Pferde allerdings nur ein Unentschieden. Alle anderen Spiele konnten die Stockfreunde für sich entscheiden. So startete das statistisch bessere Team auch in dieses Spiel. 2:0 führten die Stockfreunde bevor die White Horses ebenfalls ein Tor erzielen können. Rudi kann den immer stark spielenden Horriwiler Torhüter mit einem Buebetrickli bezwingen. Mehr gibt die erste Halbzeit nicht her. Es steht 1:2 auch Sicht der Pferde. Eigentlich alles offen für die zweite Hälfte. Allerdings beginnt diese erdenklich schlecht. Zwar gewinnt Rudi das Anspiel, der Ball geht aber gleich wieder verloren und schon steht es 1:3. Das 1:4 folgt sogleich und es ist für die White Horses sehr schwer zu Abschlüssen zu kommen. Es braucht schon ein super Schuss von Thömu Baur in das rechte obere Eck um doch noch Erfolg zu haben. 2:4 steht es somit nach rund 30 Minuten. In Überzahl können die Horriwiler aber wieder davonziehen. Beim Stand von 2:5 riskieren die Bellacher alles und ersetzen Goalie Dave gegen einen zusätzlichen Feldspieler. Aber die Pferde stehen sich eher im Weg als dass sie zusätzliche Power auf den Boden bringen. Ins leere Tor fällt das 2:6. Danach ist die Gegenwehr endgültig weg und Horriwil erzielt mit einem satten Flachschuss das 2:7. Die White Horses versuchen es nochmal ohne Goalie und erzielen doch noch ein Tor. Damian kann zum 3:7 Schlussstand verkürzen. Das Resultat ist eine klare Sache und die Statistik gegen Horriwil wird um ein Kapitel schlechter. Heute haben die Pferde einfach zu viele individuelle Fehler gemacht und gegen vorne keine zwingenden Aktionen kreieren können, daher ist die Niederlage einigermassen logisch und verdient.

White Horses Bellach – Biberist Aktiv 6:9 (3:3)

Im zweiten Spiel wollten die Bellacher einiges besser machen. Weniger Fehler machen und mehr Tore schiessen. Das mit dem Tore schiessen setzt Tom Isch gleich mal in die Tat um. Überzeugend versenkt er den Ball beim Gegner im Tor. Kurze Zeit später kann Biberist zwar ausgleichen, die Pferde können aber durch ein Tor von Damian wieder in Führung gehen. Dabei schliesst er einen Konter mit Rudi zusammen mit einem «One Timer» zum 2:1 ab. Sehr zur Freude von Coach Reto. Biberist bleibt aber im Spiel und kann das Spiel zwischenzeitlich sogar drehen. 2:3 steht es als Rudi den nächsten Treffer für die White Horses erzielt. Biberist kann seine Schnelligkeit in der ersten Halbzeit zu wenig ausnutzen, dies auch weil die Pferde in der Defensive wenig Fehler machen. So steht es zur Pause richtigerweise Unentschieden 3:3. Einmal mehr aber kommen die Pferde schlecht aus der Halbzeitpause heraus. Biberist erzielt die Tore 4 und 5 und führt somit mit 5:3. Nachdem die Hufe aber warm gelaufen sind können auch die Pferde wieder jubeln. Rudi mit einem Buebetrickli erzielt das 4:5. Aber Biberist reagiert postwendend und geht erneut mit zwei Toren in Führung. Die Bellacher können in der Folge Überzahl spielen. Yannick, Fäbu und Rudi sind dabei die Beste Formation und erzielen tatsächlich den erneuten Anschlusstreffer. Yannick erzielt das Tor. Die White Horses können das Momentum auf ihre Seite gewinnen und erzielen den Ausgleich. Rudi kann sich hinter dem gegnerischen Tor postieren, wartet bis Yannick vors Tor spurtet, dieser wird pfannenfertig bedient und das 6:6 ist Tatsache. Die wilden Pferde sind jetzt kaum mehr zu bremsen und Rudi erzielt mit einem erneuten Buebetrickli das 7:6. Leider aber zählt der Treffer nicht, wer auch immer hat geschickt das Tor verschoben und so steht dieses nicht mehr an der richtigen Stelle. Ein heikler Entscheid an dem die Pferde noch hadern werden. Biberist kann sich nämlich aus der Umklammerung lösen, obwohl ein Biberister Stürmer von zwei Pferden gedeckt wird kommt dieser aus unmöglichem Winkel zum Abschluss und erzielt das 7:6. Aus neutraler Sicht das Tor des Tages, was zugleich auch das Game Winning Goal bedeutet. Was danach noch kommt ist Gekonntes nach Hause bringen des Sieges. Mit den Toren 8 und 9 sieht am Schluss auch das Resultat für Biberist gut aus. Und wie schon gesagt, die White Horses trauern noch heute dem eigenen 7:6 nach, das nicht gezählt hat. 

Es stellt sich nach der heutigen Runde für die White Horses die Frage wie es schlimmer ist zu verlieren. Gegen Horriwil aufgrund zu vieler eigener Fehler oder gegen Biberist aufgrund zu wenig Wettkampf Glück. Fakt ist die Bellacher gehen mit leeren Händen nach Hause und können so nicht verhindern, dass es in der Tabelle eine zwei Klassen Gesellschaft gibt. Vier Teams ziehen vorne weg und vom Rest des Feldes belegen die White Horses immerhin den zweiten Rang. Es sind nun Dezember Ferien und die Meisterschaft geht erst mit der Heimrunde am 12. Januar 2020 wieder weiter. Allen eine frohe Adventszeit, schöne Weihnachten und der Frauen Nati viel Erfolg bei der Unihockey WM im eigenen Land. CU in 20