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03.11.2019#18 Thomas Rudolf

Saison 19/20 - Runde III

Nach zuletzt zwei Siegen in Folge standen die White Horses in der dritten Runde auf der Probe. Können sie an die Siege anknüpfen und so den Aufwärtstrend bestätigen? Coach Reto, auf Diät nach einem Australien Aufenthalt, übernimmt die wilde Horde wieder und versucht die Pferde vorwärts zu peitschen. 

White Horses Bellach – Unihockey Derendingen 4:5 (2:1)

Das Spiel gegen Derendingen beginnt mit einem Missgeschick der White Horses. Thömu wird von hinter dem Tor angeschossen, der Ball prallt an ihm ab und landet unglücklich im Tor von Mätthu. 0:1! Es dauert nur kurze Zeit bis die Pferde die Zügel in die Hand nehmen und mehr und mehr das Spiel kontrollieren. Tom Isch kann sich auf der Seite durchsetzen, zieht hinter das Tor, dort wartet er gespannt auf das herangaloppierende Pferd Thömu, Pass vors Tor, Ausgleich! Derendingen hat wenig Spielanteile, die defensive der Bellacher funktioniert gut und wenn mal ein Schuss zugelassen wird können wir uns auf Mätthu verlassen. Im Angriff kann sich Rudi hinter dem Tor durchsetzen und mit einem Buebetrickli das 2:1 erzielen. Dies ist zugleich auch der Pausenstand. In der zweiten Halbzeit findet Derendingen besser ins Spiel und kann bereits im Aufbau der Pferde entscheidend stören, so verlieren die Bellacher prompt den Ball und kassieren den Ausgleich. Die White Horses können aber reagieren und wieder in Führung gehen, zuerst drückt Fäbu mit einer Art Buebetrickli den Ball ins Tor, anschliessend kann sich Rudi vor dem Tor freispielen und ein Tor erzielen. Das Spiel dauert noch 10 Minuten und die Bellacher führen 4:2. Vorentscheidung oder erneute Spannung war in der Folge die Frage. Da sich Rudi in der Defensive einen Fehler leistete und nicht genügend deckte konnte Derendingen wieder auf 4:3 verkürzen. Den Aufschwung nutzten sie gar zum 4:4 Ausgleich. Es war nun alles möglich. Derendingen packte einen taktischen Schachzug aus und erzielte ohne Torhüter den 5:4 Siegestreffer. Zwar hatten die Bellacher das Spiel mehrheitlich im Griff, trotzdem schaute am Schluss nichts Zählbares heraus. Schade!

White Horses Bellach – Floorball Lommiswil Lambs 6:8 (3:2)

Im zweiten Spiel wartete der Leader aus Lommiswil. Wenn sich Pferde und Lämmer treffen verspricht dies meist ein interessantes Unihockeyduell zu werden. Die Pferde setzen die ersten Akzente und Fäbu erzielt mit einem Flachschuss die 1:0 Führung. Aber auch die Lämmer erzielen schnell das erste Tor, es steht 1:1 und niemand kann sich entscheidende Vorteile verschaffen. Den ersten Vorteil scheinen die Lommiswiler zu erhalten, indem gegen Kauli eine zwei Minuten Strafe ausgesprochen wird. Die Pferde müssen in Unterzahl agieren. Dies scheint ihnen zu gefallen, Rudi kann alleine auf Tor ziehen, scheitert aber am Goalie. Kurz vor Ablauf der Strafe macht es Yannick fast gleich, mit dem Unterschied, dass er die White Horses mit 2:1 in Führung bringt. Das Unterzahl Tor beflügelt die Pferde weiter, Fäbu schnappt sich auf der Seite den Ball und zimmert ihn zum 3:1 in die Maschen. Die Bellacher im Vorteil, sie können aber nur eine 1 Tore Führung in die Pause mitnehmen, kurz vor Schluss der 1. Halbzeit erzielt Lommiswil das 3:2. In der zweiten Halbzeit kann sich Tom Isch durchsetzen und das 4:2 erzielen. Aber die hartnäckigen Lämmer lassen nicht locker und kommen wieder auf 4:3 heran. Rund 10 Minuten vor Schluss fasst sich Pferd Rudi ein Herz und trifft von hinter der Mittellinie genau ins Eck. Können die Pferde diesen Vorsprung nun über die Zeit bringen? Endlich mit drei Toren Vorsprung davonziehen? Nein!!! Der Gegner heisst Lommiswil und verlieren geht nur schlecht, mit Kampf und Chrampf kommen sie zurück ins Spiel, drei Tore in Folge sorgen dafür, dass die White Horses plötzlich im Hintertreffen sind. Es steht 5:6 und die Pferde müssen Goalie Mätthu durch einen Feldspieler ersetzen um doch noch zu gewinnen. Aber der Wechsel geht gründlich in die Hosen, Mätthu weg, Rudi nicht bei der Sache und schon treffen die Lommiswiler zum 5:7 ins leere Tor. Zwar kann Yannick nochmals ein Tor erzielen zum 6:7, leider verlieren die Pferde aber ohne Goalie erneut den Ball, Lommiswil schiesst neben das Tor, Yannick und Rudi können den Ball nicht kontrollieren und schon wieder ist der Ball im leeren Tor. 8:6 gewinnen die Lämmer das Spiel und die Pferde gehen erneut leer aus.

Mehrmals am heutigen Tag haben die Pferde eine zwei Tore Führung verspielt, es ist nie gelungen ein Spiel komplett zu kontrollieren. So kamen die Gegner zweimal zurück ins Spiel und zweimal müssten die White Horses etwas unverdient als Verlierer vom Feld. Die Pferde spielen gut organisiert und defensiv stabil können aber die Fortschritte noch zu wenig in Punkte ummünzen. Kopf hoch, wir sind auf dem richtigen Weg.