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03.02.2019#18 Thomas Rudolf

Saison 18/19 - Runde VI

Die erste Runde im neuen Jahr beschert den White Horses aus Bellach ein schweres Programm. Neben dem Leader aus Pieterlen wartet auch der erste Verfolger Aeschi auf die Pferde. Entgegen allen Verletzungsprogosen konnte Wolf auch wieder mittun. Die White Horses mussten einzig die Absenz von Goalie Knuchel in Kauf nehmen. Die Zuversicht trotz des Programms war gross und die Bellacher waren bereit etwas zu bewegen.

White Horses Bellach – TV Aeschi 5:6 (2:0)

Die Pferde starteten konzentriert in die Partie. Die Defensive stand sehr gut und Aeschi fand kein Mittel offensiv in Erscheinung zu treten. So waren es die Pferde, die erste Chancen kreieren konnten. Sie waren auch erfolgreich, Isch konnte sich in der Mitte durchsetzen und das 1:0 erzielen. Weiter ging es indem Breisinger den Ball nach einem Freistoss dem Gegner abluchsen konnte und cool den Ball unten rechts am Goalie von Aeschi vorbeischieben konnte. 2:0 stand es somit für die White Horses. Aeschi verzweifelte mehr und mehr an der Defensivarbeit der Pferde und fanden sie mal die Lücke stand im Tor Scholl der einfach alles abwehrte. Kurz vor der Pause musste Sturmtank Baur auf die Strafbank. Aber auch diese Chance konnte Aeschi nicht nutzen und so feierte Scholl zur Pause ein Minishutout und die White Horses freuten sich über die Pausenführung. Aeschi kam entschlossen aus der Pause und der Druck auf das Pferde Tor nahm zu. Mit Power über die Aussenbahnen schienen sie nun ein Mittel gefunden zu haben das Bollwerk von Bellach zu umgehen. Allerdings konnte Pferd Leuchter ein hoher Ball gekonnt aus der Luft mitnehmen und einen Konter einleiten. Alleine zog er aufs Tor und markierte das 3:0. Eine trügerische Führung für die White Horses. Bellach war sofort wieder unter Druck und nun gelang auch Aeschi endlich ein Tor. Mit dem 1:3 kamen bei Aeschi auch die Emotionen ins Spiel. Die Lebensgeister wurden aktiviert und das Torekonto erhöht. Schwache 5 Minuten von Bellach reichten um das Spiel zu wenden und Aeschi führte plötzlich mit 4:3. Glücklicherweise konnten 10 Minuten vor Schluss die Pferde in einem Powerplay agieren. Dieses dauerte gerade mal 10 Sekunden ehe Rudolf auf Pass von Jäggi den 4:4 Ausgleich erzielte. Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch auf einem super spielerischen Niveau. Aeschi gelang zwar die erneute Führung, aber die Pferde hatten eine Antwort parat. Jäggi wurde von Rudolf steil lanciert, dieser umkurvte zuerst Vorhand den Verteidiger und anschliessen Backhand den Goalie. Es stand 5:5 kurz Schluss. Eine Punkteteilung wäre eigentlich verdient gewesen, aber Aeschi hatte da noch Gedanken an das Hinspiel, als auch bei Unentschieden den White Horses noch Sekunden vor Schluss der Siegestreffer gelang. Die wohl gerechten Unihockey-Götter waren diesmal auf Seiten von Aeschi, zum Leid für die White Horses. Aeschi gelingt das Tor, den Pferden fehlt die Zeit zu reagieren und so siegt diesmal Aeschi mit 6:5. Die Revanche für die 2:3 Niederlage aus dem Hinspiel war somit geglückt.

White Horses Bellach – UHC Pieterlen 9:13 (2:7)

Im zweiten Spiel mussten die Pferde zeigen, dass sie aus der deutlichen Niederlage aus dem Hinspiel gegen Pieterlen etwas gelernt haben. Der Leader spielt schnell und zielstrebig aufs Tor und wirbelt die Gegner jeweils gekonnt umher. Leider wussten aber die Pferde nur in Gedanken was sie besser machen sollten. Das 0:1 durch Pieterlen konnte Leuchter mit einem Hosenträger-Schuss zwar noch kontern, danach spielte uns Pieterlen aber schon wieder schwindelig. 1:5 stand es nach rund 10 Minuten. Pferd Roth war es der sich ein Herz fasste, mittels Bande sich von hinten durchdribbelte und immerhin das 2:5 erzielen konnte. Bis zur Pause konnte Pieterlen aber weiter vorlegen, auch eine Überzahl, bei der Beisinger auf der Strafbank sass, konnte ausgenutzt werden. 2:7 hiess die Packung die zur Pause auf dem Rücken der Pferde lag. Der Start in die zweite Halbzeit gelang den Pferden etwas besser, erneut konnte sich Roth durchsetzen und das 3:7 erzielen. Weiter spielte aber wieder Pieterlen. Bis auf 3:9 zogen sie davon ehe Pferd Breisinger wieder in der Kuhlbox sass. Von der Bank von Pieterlen hörte man schon der Wunsch nach dem 10 Tor. Dieses brauche es noch. Abschlachten lassen, zu Pferdefilet verarbeiten oder aufstehen und nochmals galoppieren. Die Pferde entschieden sich für das Zweite. Statt das 10 Tor erzielte Rudolf in Unterzahl mit einem Buebetrickli das 4:9. Nach überstandener Strafe konnte Drees alleine aufs Tor ziehen. Er wurde ins Sandwich genommen, der Ball flutschte wie eine Gurke aus der Umklammerung und Rudolf stand Gold richtig. 5:9. Noch ein Tor und Pieterlen könnte vielleicht nochmals nervös werden. In der Tat, Freisstoss Gygi auf Leuchter und es stand 6:9. Die Pferde waren nicht mehr zu halten, Jäggi setzte sich über die Seite durch und erzielte das 7:9. Weiter hatte plötzlich auch Rudolf Energiereserven gefunden, nachdem er das 8:9 erzielte stand er auch für das 9:9 am richtigen Ort. Drees erkämpfte sich den Ball konnte sich hinter dem Tor aufstellen und legte mustergültig vors Tor, wo Rudolf nur noch einschieben musste. Die White Horses waren in ihrer Euphorie kaum mehr zu bremsen. Mit einem Timeout versuchte man aber wider an Luftreserven zu gelangen. Drei Minuten dauerte die Partie noch, der Tabellenführer aus Pieterlen wankte erinnerte sich aber daran, dass man ja eigentlich das 10 Tor erzielen wollte, ja in dem Fall auch musste um hier zu siegen. Das gelang dann auch kurz vor dem Ende, die White Horses versuchten zwar noch ohne Torhüter wieder auszugleichen, aber ein zweites Mal gelang kein Ausgleich. Die Pferde rannten nun blind ins verderben und verloren schlussendlich mit 9:13.

Die White Horses haben gegen die Spitzenteams gezeigt was sie können. Nur schade hat punktemässig dabei nichts herausgeschaut. Spielen die White Horses weiterhin defensiv gut und offensiv mit dem Hunger den sie gegen Pieterlen bei der Aufholjagd gezeigt haben sind die nächsten Punkte bald Tatsache. Wir sehen uns wieder in zwei Wochen in Moutier.