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16.12.2018#18 Thomas Rudolf

Saison 18/19 - Runde V

Die fünfte und somit letzte Runde im Jahr 2018 bescherten den White Horses zwei unangenehme Gegner. Zum einen das Spitzenteam aus Pieterlen und zum anderen die stockigen Freunde aus Horriwil. Goalie Knuchel musste kurzfristig Forfait geben, er hatte wohl falscher Hafer im Futter gehabt und Pferd Wolf ist mit einem Knieschaden wohl länger ausser Gefecht. Erfreulicherweise konnten wir ein neues Pferd mit dem klingenden Namen Breisinger präsentieren. 

White Horses Bellach – UHC Pieterlen 6:10 (3:8) 

Die Geschichte dieses Spieles ist sehr schnell und kurz zusammengefasst. Sehr schnell spielte Pieterlen und schon nach kurzer Zeit lagen die White Horses entscheidend in Rückstand und konnten gegen die Niederlage das ganze Spiel nichts einwenden.

Um doch noch eine etwas längere Zusammenfassung zu geben hier ein paar Eckpunkte. Nach dem 0:1 Rückstand konnte Pferd Gygi zum 1:1 ausgleichen. Backhand zimmerte er den Ball ins Netz. Danach waren wir mit dem Gegner überfordert. Zum einen kombinierten sie schnell durch unsere Reihen, zum anderen trafen sie von weitem das Bellacher Tor. Es stand 1:5 als die Pferde ein kleines Zwischenhoch hatten. Coach Gygi wurde im Slot angespielt und dieser wurstelte den Ball über die Linie. Ähnlich tat es ihm Rudolf der ums Tor ziehen konnte und ebenfalls aus kurzer Distanz erfolgreich war. 3:5 stand es und man hatte das Gefühl, eventuell doch noch ins Spiel zurückkehren zu können. Leider war es nur ein Hoffnungsschimmer. Den in der Folge verteilten die Bellacher schon mal munter Geschenke und liessen den Gegner weiter gewähren. Pieterlen baute den Vorsprung bis zur Pause auf 3:8 aus. Nach der Pause stand es dann sogar schnell einmal 3:10 und der Mist war gekarrt. Bitte nun nicht abschlachten lassen, hiess die Devise. Dies nahmen sich die White Horses zu Herzen. Pieterlen konnte nicht mehr weiter scoren, die Pferde hingegen schon. Ohne Torhüter ging es scheinbar einfacher. Zuerst konnte sich Leuchter über die Seite durchsetzen und das 4:10 erzielen. Danach positionierte sich Drees zweimal richtig und konnte weiter verkürzen. Es stand 6:10 als die Zeit abgelaufen war. Mit ein bisschen mehr Zeit wäre es wohl noch unverdient knapp geworden. Pieterlen holte sich somit die zwei Punkte und die Pferde zumindest den Sieg in der zweiten Halbzeit mit 3:2. 

White Horses Bellach – Stockfreunde Horriwil 6:10 (3:5)

Das zweite Spiel bedeutete auch den Start in die Rückrunde und somit erwartete uns ein Gegner gegen den wir bereits gespielt haben. Das erste Spiel in dieser Saison endete, in einem auf Augenhöhe geführtem Duell gegen die Stockfreunde, mit 4:5 aus Sicht der Pferde. Revanche war also angesagt. Horriwil hatte allerdings keine Lust darauf und zeigte uns mit einem Startfurioso wer hier das Sagen hat. 0:3 stand es nach 10 Minuten. Schon wieder mussten also die White Horses einem Rückstand hinterher springen. Wieder war es Coach Gygi der ein Zeichen setzte und mit einem Freistosstor das 1:3 erzielte. Die Pferde waren aber in der defensive einfach zu nachlässig heute. Mit ein-zwei Pässen waren wir ausgespielt und Goalie Scholl machtlos. Wieder stand es 1:5 ehe die Pferde erneut erfolgreich waren. Leuchter zum 2:5 und Jäggi zum 3:5 konnten vor der Pause das Resultat verschönern. Es sah leicht besser aus als im ersten Spiel und die Dominanz des Gegners war auch nicht so deutlich. Es herrschte Aufbruchstimmung im Lager der White Horses. Und so starteten sie klar besser in die zweite Hälfte. Jäggi mit dem 4:5 und Drees mit dem Ausgleich zum 5:5 brachten die Pferde zurück ins Spiel. Horriwil konnte zwar das 5:6 erzielen, Pferd Drees markierte aber postwendend wieder den Ausgleich. Es stand 6:6 und man hatte das Gefühl, das Spiel könnte nun kippen. Leider kippte es nicht und Horriwil konnte mit dem 6:7 und dem 6:8 einen zwei Tore Vorsprung herausspielen. Die Zeit drängte und die Pferde mussten etwas riskieren. Diesmal war aber das Spiel ohne Torhüter nicht erfolgreich. Im Gegenteil, Horriwil konnte noch zweimal treffen. So stand es auch am Schluss des zweiten Spiels 6:10 für den Gegner. Man muss auch zu diesem Spiel sagen, das der Sieg sicherlich nicht unverdient ist, allerdings hatten die White Horses in diesem Spiel immerhin auch etwas mitzureden.

 

Zwei Spiele, zweimal eine 6:10 Niederlage kassiert. Die White Horses verteilten generell zu viele Geschenke und machten sich so das Leben viel zu schwer, als dass es heute zu Punkte hätte reichen können. Mit diesen Niederlagen, haben wir den Anschluss ans Mittelfeld ein wenig verloren. Es muss im neuen Jahr eine 4 Punkte Runde her um das Ganze wieder zu korrigieren. Die White Horses wünschen allen frohe Fesstage und lassen das Jahr 2018 im Winterwunderland gebührend ausklingen. Allez Pferde im neuen Jahr!