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21.10.2018#18 Thomas Rudolf

Saison 18/19 - Runde II

Am Sonntag ging es weiter. Mutationen gab es bei den White Horses im Hinblick auf das bevorstehende Derby gegen die Schatriner aus Bellach. Leider musste Sturmtank Baur verletzt zuschauen, dafür ist Drees zurück im Team. Auch Goalie Knuchel ist wieder mit von der Partie. Los geht es mit dem Schlagerspiel White Horses gegen Schatrine, beide aus Bellach.
 

White Horses Bellach – Schatrine Bellach II 4:7 (2:2)

Schatrine startete gut in die Partie, mit guten Auslösungen und vor allem gefährlichen Weitschüssen setzten sie ein erstes Zeichen. Dank Goalie Scholl auf Seiten der White Horses waren die Abschlüsse aber nicht mit Erfolg gekrönt. Die defensive Organisation der Pferde gewöhnte sich an den Gegner und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Um den Torreigen zu eröffnen brauchte es ein Kunstschuss von Schatrine, ein Pass schottisch halbhoch und ein direkter Volley ins lange hohe Eck brachte die 1:0 Führung für Schatrine. Mit dem Schwung der Führung konnte Schatrine gleich auf 2:0 erhöhen. Bekanntlich sind die weissen Pferde durch einen Rückstand aber nicht so schnell aus dem Konzept zu bringen. Coach Gygi pusht die Pferde nach vorne und spielt sich selber gleich in einen Rausch. Zuerst lanciert er Leuchter, welcher sich durchsetzen kann und herrlich zum 1:2 verkürzen kann, danach markiert Gygi auf Pass von Jäggi den Ausgleich zum 2:2 gleich selber. Nach der Pause und zwischenzeitlicher 3:2 Führung für Schatrine, setzte Gygi seinen Lauf fort. Nach Abpraller eines Schusses von Jäggi reagierte er am schnellsten und erzielte wieder den Ausgleich zum 3:3. Das Spiel kann auf beide Seiten kippen, der Unterschied ist gering. Es war aber wieder Schatrine, die vorlegen konnten. 3:4 aus Sicht der Pferde stand es, als beide Teams eine Strafe erhielten, ein Pferde-Güggeli Kampf sorgte für diese Ausschlüsse. Nun spielten wir 2 gegen 2. Etwas für Läufer und Techniker. Zuerst gelang Schatrine das 5:3, danach konnte Rudolf sich durchsetzen und das 5:4 erzielen. Somit gingen wir aus diesen Strafen ebenfalls ausgeglichen wieder heraus und Schatrine lag immer noch eine Länge voraus. In der Schlussphase mussten die weissen Pferde ihre Defensive auflösen und sie erhöhten so die Anfälligkeit auf Konter. Die Angriffsbemühungen der White Horses wurden nicht belohnt. Schatrine konnte noch zweimal treffen und siegte zum Schluss mit 7:4. Somit geht das erste Derby der Saison an unsere Dorfrivalen. Wir freuen uns schon jetzt auf das Rückspiel. 

White Horses Bellach – Biberist Aktiv II 7:6 (2:4)

Im zweiten Spiel trafen wir auf die aktiven von Biberist. Diese waren in der Startphase extrem aufsässig und drohten die Pferde im Stall einzusperren. Das Defensivkonzept der Pferde wurde mal für mal ausgehebelt und Goalie Knuchel hatte mehr Arbeit als ihm lieb war. Die Überlegenheit von Biberist zeigte sich dann aber auf Zeit auch im Resultat. 0:2 stand es nach 10 Minuten. Es brauchte wiederum Pferd Gygi damit die Bellacher ein erstes Mal in der Offensive in Erscheinung traten. Irgendwie zirkelte er den Ball Backhand in den Netzhimmel von Biberist zum 1:2. Allerdings änderte dieser Umstand nichts an der Aktivität der Biberister. Pferd Drees musste zweimal eine Strafe nehmen und Biberist konnte diese Chance zumindest einmal für ein weiteres Tor nutzen. Weitere Zeit später stand es 1:4 als auch die White Horses erstmals in Überzahl agieren konnten. Dabei gelang es Rudolf zum 2:4 zu verkürzen. Noch vor der Pause kassierten wir aber eine weitere Strafe, welche sich in die zweite Halbzeit hinein zog. Die Pferde mussten erst einmal verschnaufen und sich wieder sammeln. Coach Gygi verteilte Zückerli in Form von aufmunternden Worten und die White Horses trabten zurück aufs Feld. Dort wurden sie gleich für die Unterzahl bestraft und schon stand es 2:5. Der Strafen Fluch ging weiter. Wolf und Jäggi sorgten dafür dass zwei Pferde gleichzeitig die Strafbank belegten. Biberist interessierte dies wenig und erhöhte auf 2:6. Es schien heute aussichtslos gegen diese Biberister. Aber Moment einmal: Ich erinnere mich an die Fasnachtsrunde der Saison 2014/2015, die White Horses führten damals zur Pause mit 7:1 gegen Biberist und verloren noch 10:11, Goalie Knuchel feierte damals einen unschönen Start in seine Goaliekarriere. Goalie Knuchel stand heute ebenfalls im Tor und es ist also gar nicht unmöglich einen hohen Rückstand in einen Sieg umzuwandeln. Es waren noch 12 Minuten zu spielen, als sich Roth den Ball schnappte, zur Mitte zog und zum 3:6 traf. Ein erster Ruck ging durch die Pferdereihen, und der Trab wurde langsam in Galopp umgewandelt. Rudolf bemerkte seine Buebetrickli-Lust und verkürzte weiter auf 4:6. Biberist aktiv wurde plötzlich zu Biberist passiv, irgendwie gelähmt und plötzlich rat- und saftlos. Die Strafen Geschichte kehrte ebenfalls und plötzlich sassen die Biberister in der Kühlbox. Eine Überzahl konnte durch Leuchter zum 5:6 ausgenutzt werden. 5 Minuten blieben zu spielen. Rudolf positionierte sich hinter dem gegnerischen Tor. Die Pferde wechselten, Biberist wartete ab ohne zu merken, dass sich für Rudolf die Buebetrickli-Zentimeter erneut öffneten. Und so stand es erfreulicherweise plötzlich 6:6. Biberist war gelähmt und die Pferde konnten kaum mehr gezügelt werden. Pferd Isch stand plötzlich völlig frei vor dem gegnerischen Tor. Cool wie ein Iceman erzielte  er das 7:6 Game-Winning-Goal. Biberist kassierte eine Minute vor Schluss nochmals eine Strafe. Ich erwähnte schon dass die Pferde nicht mehr gezügelt werden konnten. Sie wollten noch weitere Tore schiessen und liefen noch in diverse Konter rein. Aber Goalie Knuchel sorgte dafür, dass die persönliche Revenche aus dem Jahr 2015 glückte und die White Horses zwei wichtige Punkte gewannen.

Auch in der zweiten Runde konnten die White Horses aus Bellach wiederum zwei Punkte gewinnen. Mit der Erkenntnis, dass es in dieser Saison sehr ausgeglichen ist und wohl noch das eine oder andere knappe Spiel ansteht gehen wir zufrieden nach Hause und freuen uns schon auf den nächsten Ausritt am 4. November in Horriwil.