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19.02.2017#18 Thomas Rudolf

Saison 16/17 - Runde VI & VII

6. Meisterschaftsrunde

Die White Horses haben das Jahr 2016 vielversprechend abgeschlossen. Auf dem 2. Platz liegend und mit drei Punkten Rückstand ist alles möglich. Mit Lommiswil und Bözingen standen in der 6. Runde gleich die ersten Verfolger auf dem Programm. Im Land der Lommiswiler Lämmer entwickelte sich ein ausgeglichener Spitzenkampf, wobei die Lommiswiler immer eine Länge oder ein Tor besser waren. Das Spiel konnte auf beide Seite kippen, zum Schluss allerdings aus Sicht der Pferde kippte es auf die falsche Seite. Lommiswil siegte 6:4 und die White Horses mussten bereits zum Jahresbeginn einen Dämpfer hinnehmen. Was danach im zweiten Spiel gegen den TV Bözingen folgte war gleichbedeutend mit einem KO-Schlag für die Bellacher. Sang und klanglos gingen die Pferde mit 1:8 unter!!! Ohne Punkte verlies man die Lommiswiler Hochebene Richtung Bellacher Tiefebene. Der Anschluss an die Tabellenspitze war somit verpasst und es herrschte folglich eine grosse Stille im Lager der weissen Pferde…

Es herrschte lange Stille…die Gemeinde Bellach sorgte dafür, dass die Stille auch während den Schulferien anhielt. Kein Training, kein Aufbäumen, kein Nichts. Zurück in die Pferdebox. Weiter Stille…

7. Meisterschaftsrunde

Kurz vor der 7. Meisterschaftsrunde erwachten erste Pferde aus Ihrer Schockstarre und bewegten sich wenigstens ein wenig beim Badminton Spiel.

White Horses Bellach – UC Tramelan 10:10 (4:6)

Das erste Spiel gegen Tramelan war Allen noch in bester Erinnerung. In extremis gewannen die Pferde damals mit 11:10. Das Spiel begann ausgeglichen wobei Jäggi das erste Tor erzielte, 1:0! Tramelan konnte sofort wieder ausgleichen. Danach donnerten die Pferde Drees und Jäggi ineinander. Beide blieben liegen und mussten vom Feld gekratzt werden. Der Schock einigermassen gross brachte die Pferde aus dem Konzept. Dies konnte Tramelan ausnutzen und 2:1 in Führung gehen. Pferd Jäggi war eher wieder auf den Beinen und Boss konnte in der Folge zum 2:2 ausgleichen. Die White Horses konnten sogar mit 3:2 in Führung gehen, Weber umkurvte den Torhüter schön und traf ins Schwarze! Es hätte sogar noch besser kommen können. Ein Tor von Roth wurde aufgrund eines minimal nachvollziehbaren Stockschlages aberkannt. Danach das bekannte Bellacher tief. Tramelan erzielte vier Tore am Stück und führte plötzlich 6:3. Wenigstens rappelte sich auch Pferd Drees wieder auf und konnte kurz vor der Pause wieder mittun. Es ging ein Ruck durch die Mannschaft und Wolf konnte zum 4:6 Pausenstand verkürzen. Nach der Pause tankte sich Jäggi durch die gegnerischen Reihen und erzielte das 5:6. Sollte doch eigentlich jetzt gut kommen. Leider nein, Tramelan erzielt weitere drei Tore und die White Horses lagen hoffnungslos mit 5:9 zurück. Zwar haben die Pferde ein Tor erzielt aber leider zählte dies nicht. Boss hat einen frei vor dem gegnerischen Tor liegenden Ball „unkontrolliert ins Tor geschossen“ J zu allem Leid der Pferde kommt nun auch noch die lustigste Schiedsrichterentscheidung die ich je gesehen und gehört habe dazu. Es blieb den Bellachern nichts anderes übrig als den Torhüter zu ersetzen. Rudolf auf Boss 6:9. Danach Tramelan ins leere Tor zum 6:10. Was dann folgte lässt einen Spieler von Tramelan verzweifeln und ein mancher überlegt sich eventuell seinen Stock an den Nagel zu hängen. Es blieben vier Minuten zu spielen! Rudolf auf Wolf 7:10, Mehr an den Pferde-Hintern von Rudolf 8:10, Jäggi zum 9:10 und Wolf zum 10:10. Eine unglaubliche Aufholjagd der White Horses. Es blieben eigentlich noch 20 Sekunden um sogar noch zu gewinnen. Obwohl Torhüter Scholl sein Konditionsprogramm absolviert hat und wieder fest im Tor verankert war, hatten die Pferde tatsächlich noch zwei Abschlussmöglichkeiten zum Sieg. Es blieb aber beim Besten 10:10 Spiel der Saison. Somit immerhin nach zwei Nullern wieder ein Punkt für Bellach.

White Horses Bellach – UHC Pieterlen 6:10 (2:3)

Im zweiten Spiel wartete Pieterlen. Mit vielen jungen und hungrigen Spielern legten sie gleich los wie die Feuerwehr, 0:1! Immerhin konnte Rudolf mit einem gezielten Schuss in die Ecke zum 1:1 ausgleichen. Pieterlen powerte aber weiter, 1:2 und 1:3! Vor der Pause konnten wir dank Jäggi mit dem 2:3 den Schaden in Grenzen halten. Nach der Pause schenkte uns Pieterlen eine Überzahl, indem sie zu spät aus der Pause kamen. Zwar hatte Pieterlen in dieser Unterzahl mehr Ballbesitz, trotzdem aber schaffte die Bellacher Überzahl Linie mit Drees, Rudolf und Jäggi den Ausgleich. Jäggi vollendete zum 3:3. Die Bellacher konnten das Spiel aber nicht auf Ihre Seite kippen, der Power von Pieterlen war einfach zu gross für die immer noch angeschlagenen Pferde. Schon bald rannten wir wieder einem vier Tore Rückstand hinterher. Beim Stande von 3:7 folgte das Konditionsprogramm von Goalie Knuchel. Rein, raus, rein und raus. Zwar gelangen den Pferden wiederum drei Tore ohne Torhüter, besonders konnte sich Wolf mit zwei Toren auszeichnen. Aber auch Pieterlen traf dreimal und so konnten die White Horses das Aufholglück nicht wie im ersten Spiel in Anspruch nehmen. Zum Schluss resultierte eine klare 6:10 Niederlage und Pieterlen ging verdient als Sieger vom Feld.

So müssen die White Horses in der zweiten Runde im Jahr 2017 mit einer bescheidenen Anzahl Punkte nach Hause gehen. Mit nur einem Punkt aus den letzten vier Spielen sind die White Horses ins Mittelfeld abgerutscht und müssen schauen, wie sie wieder irgendwie auf die Beine kommen. Eventuell tut Ihnen die lange Anreise zur nächsten Runde ins Baselland gut und die schlechten Gedanken und Erinnerungen an diesen Jahresstart bleiben irgendwo auf der Strecke liegen. Allez White Horses, auf zum Saisonendspurt!!!