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06.11.2016#18 Thomas Rudolf

Saison 16/17 - Runde III

Nach zuletzt zwei Siegen und dem Vorstoss auf Rang drei in der Tabelle wollten die White Horses aus Bellach auch in dieser Runde die Aufwärtstendenz bestätigen. Zum ersten Mal in dieser Saison dabei war Goalgetter Pferd Boss, gut ausgeruht und voller Tatendrang. Lenzin ist immer noch am Fohlen hüten und Goalie Knuchel hat den ganzen Arm im Gips, obwohl er ein Huf kaputt hat. Da ist wohl im Selbststudium unsere Arztstudenten Boss und Knuchel beim gipsen etwas schiefgelaufen.

White Horses Bellach – UHC Biel-Seeland 7:2 (2:1)

Im ersten Spiel wartete der etwas unangenehme Gegner aus Biel auf die White Horses. Das Spiel kam nur sehr schwer in die Gänge, wobei Biel die besseren Abschlüsse aufs Tor hatte. Biel war es dann auch welche den ersten Treffer erzielen konnten, 0:1! In der Folge zeigte uns Boss dass er seine Torqualitäten nicht verloren hatte und markierte das 1:1, steil und mit Laserpass lanciert durch Mehr. Biel drückte aber weiter auf die Tube, fand aber immer wieder ihren Meister in unserem Goalie Scholl. Eine der wenigen Chancen von Bellach nutzte Rudolf mit einem Buebetrickli zum 2:1. Biel powerte weiter aber Scholl liess sich einfach nicht bezwingen. Nur dank ihm wurden die defensiven Mängel der Pferde nicht bestraft. Pause! Nach der Pause war in den ersten 10 Minuten nicht viel los. Bellach verteidigte besser und Biel hatte etwas die Kraft verloren. Mehr eröffnete das Score in der zweiten Halbzeit. Er schlenzte den Ball zum 3:1 ins Netz. Biel konnte nochmals reagieren und aus einem Gewühle heraus das 3:2 erzielen. 5 Minuten vor Schluss dann der Genickbruch für Biel. Unser Pferd Mehr, eher für s grobe bekannt, jonglierte denn Ball über die Bande zurück ins Spiel, Biel ab der feinen aber nicht ganz regelkonformen Art derart überrascht, dass sie Mehr den roten Teppich auslegten und dieser alleine zum 4:2 losziehen konnte. Verzweifeltes Vorchecken wurde weiter bestraft. Rudolf brachte den Ball irgendwie zu Gygi. Gygi irgendwie zu Wolf. Nach gefühlten 10 Doppelpässen erhöhte Gygi zum 5:2. Danach traf Mehr beim leeren Tor nur der Pfosten, Goalgetter Boss stand aber genau richtig und hatte keine Mühe das 6:2 zu erzielen. Auch Rudolf durfte noch über die Flügel ausschwärmen und erzielte gefühlvoll das 7:2. Das war es dann auch, ein über 55 Minuten ausgeglichenes Spiel endet mit einem klaren Sieg der White Horses. Herauszuheben ist die Effizienz im Abschluss der Pferde und ein Torhüter Scholl, der den Gegner mal für mal alt aussehen liess.

White Horses Bellach – Unihockey Lohn 7:5 (3:2)

Im zweiten Spiel trafen wir auf unsere langjährigen Weggefährten aus Lohn. Coach Gygi stellte die Pferde defensiv viel besser auf als im ersten Spiel. Offensiv konnte man sich auf die eigenen Stärken verlassen. So übernahmen wir sofort das Zepter. Rudolf zu Baur. Baur um den Gegner herum schön ins Eck zum 1:0, danach spielte Mehr in hohem Bogen von der Mitte aufs Tor. Der Ball landete irgendwie auf der Torlinie und Boss, Roth oder eventuell sogar ein Lohner beförderten den Ball ins Tor zum 2:0. Mit dem 3:0 wähnten sich die Bellacher in sicherem Gelände und die Konzentration lies nach. Verdientermassen fiel das 3:1 und auch Lohn drückte und würgte denn Ball am Pfosten und unserem Scholl vorbei zum 3:2. Pause! Nach der Pause gelang den weissen Pferden zwar noch das 4:2, das Spiel gaben sie aber komplett in die Stöcke der Lohner. 10 Minuten lang lief bei Bellach nichts mehr und Lohn erzielte die Treffer drei und vier zum 4:4. Alles wieder offen! Es gibt da aber eine Stärke der Pferde die immer wieder zum Tragen kommt. Geduld und Selbstvertrauen! Auch diesmal liessen sich die White Horses nicht aus der Ruhe bringen und konnten nach einer 10-minütigen Angriffsimpotenz wieder losziehen. Gygi setzte sich auf der Seite durch, der Abpraller vom Goalie landete in der zweiten Reihe bei Rudolf und dieser erzielte durch 10 Beine hindurch das 5:4. Danach kommt die nächste Stärke ins Spiel. Powerplay! Rudolf zu Jäggi, Jäggi zu Drees, 6:4. Lohn gibt aber nicht auf und kommt nochmals heran 6:5. Drei Minuten vor Schluss die totale Lohner Offensive ohne Torhüter. Bellach versucht die Zeit herunterzuspielen. Allerdings verliert Rudolf in der Mitte den Ball. Rudolf nicht mehr das schnellste Pferd bleibt in der Mitte stehen und profitiert davon, dass Lohn den Ball am Wolf verliert. Wolf zu Rudolf, dieser hat leichtes Spiel, da der Lohner Torhüter nur noch halb im Tor war. 7:5 für die White Horses. 

Die White Horses können auch in dieser Runde das Punktemaximum mit nach Hause nehmen und den dritten Tabellenplatz verteidigen. In der nächsten Runde kommt es zum Verfolgerduell zwischen den White Horses und den auf Platz zwei liegenden Nuglar.