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17.01.2016#18 Thomas Rudolf

Saison 15/16 - Runde VI

Die White Horses aus Bellach haben das Jahr 2015 mit zuletzt 4 Spielen ohne Niederlage abgeschlossen. Im neuen Jahr sollte die Punkteausbeute weiter verbessert werden. Die Pferde machten sich auf den Weg nach Horriwil an die Spielstätte wo der erste Saisonsieg eingefahren werden konnte. Eine gute Stätte also im Hinblick auf weitere Punkte.

White Horses Bellach – TV Aeschi 8:7 (3:2)

Im ersten Spiel wartete gleich der Leader aus Aeschi. Eine spielstarke und physisch extrem präsente Truppe unter der Leitung von „The Coach“. Die White Horses mussten die Abwesenheit von Flügelflitzer Weber verkraften. Das Pferd wird wohl für den Rest der Saison in der Karantäne-Station ausharren müssen. Aeschi übernahm zu Beginn der Spiels sofort das Zepter und setzte die Bellacher unter Druck. Das 1:0 für Aeschi lies nicht lange auf sich warten. Die White Horses brauchten ein wenig Zeit um das hohe Tempo anzunehmen. In der Folge gelang dies aber hervorragend. Rudolf auf Drees, dieser mit etwas Glück zum 1:1. Nachdem die Wühlmaus Lenzin wegen einem Bodenspiel auf die Strafkoppel musste, waren die Unterzahl Qualitäten gefragt. Coach Pferd Gygi brannte dabei völlig durch und erzielte in Unterzahl das 2:1. Dem folgte die Torproduktion Boss und Mehr auf Pass von Roth zum 3:1. Kurz vor der Pause verschenkte Gygi den Ball an Aeschi, welche eiskalt zum 3:2 markierten. Nach der Pause gelang Aeschi der Ausgleich zum 3:3. Allerdings liesen sich die weissen Pferde dadurch nicht beirren und Boss sorgte wieder für die 4:3 Führung. In Überzahl markierte Jäggi sogar das 5:3. Dabei wartete er geduldig bis die obere rechte Ecke frei war. Nach dem zwischenzeitlichen 5:4 kam die beste Phase der Pferde. Mehr, Boss und Rudolf brachten die Bellacher auf 8:4 in Front. Dabei wurde die Offensiv Kraft der Pferde deutlich sichtbar. Es blieb noch viel Zeit und Aeschi wechselte den Torhüter. Mit dem Wechsel kam der Antreiber par Excellence auf das Feld der Wasserämter. Er peitschte seine Spieler nach vorne und trieb diese zum Sturmlauf auf unser Tor. Tore fielen ebenfalls und Aeschi kam bis auf 8:7 heran. Drei Minuten vor Schluss waren aber die Kräfte dann verpufft und die weissen Pferde schaukelten die Führung über die Zeit und gewannen nicht unverdient mit 8:7. Der Start ins Jahr 2016 war mit dem Sieg über den Leader somit mehr als geglückt.

White Horses Bellach – UHC Günsberg United 10:5 (5:3)

Im zweiten Spiel warteten wiederum die Bergler aus Günsberg. Noch vor der Weihnachten trennte man sich von diesem Gegner in einem ausgeglichenen Spiel mit einem Unentschieden. Man erwartete somit ein wiederum ausgeglichenes Spiel. Das Spiel begann und die weissen Pferde lagen bereits 4:0 in Führung. Es ging irgendwie alles wie durch Butter. Kombinationen von Drees und Rudolf; Boss, Roth und Mehr; sowie Freistösse von Jäggi sorgten für die erstaunliche Führung. Chancen für weitere Tore boten sich am Laufmeter. Rund drei Pfostenschüsse verhinderten allerdings eine höhere Führung. Völlig überheblich rannten die Pferde auf dem Feld umher und merkten erst beim Stande von 4:3 dass sie vielleicht wieder etwas gezügelt werden sollten. Immerhin gelang Boss noch das 5:3 vor der Pause. Günsberg gelang danach der 5:4 Anschlusstreffer. Bei angezeigter Strafe zimmerten vier Pferde allerdings den Ball wieder zum 6:4 in die Maschen. Das 7:4 war dann wieder eine Produktion von Mehr, Roth und Boss. Der Bann und die Gegenwehr von Günsberg war gebrochen. Apropos gebrochen war auch der Stock von Pferd Rudolf. Beim Stande von 9:5 für die White Horses stellte sich nur die Frage welches Pferd sich für den 10. Treffer opferte. Wer die Geschichte der Pferde aber artig verfolgt, weiss, dass dafür das Finanzpferd Rudolf verantwortlich ist. Alleine vor dem Günsberger Tor wartete er bis der Goalie nicht mehr zappelte und hob den Ball zum 10:5 Siegestreffer in den Netzhimmel.

 

In überzeugender Manier holten die White Horses die ersten 4 Punkte im neuen Jahr und sorgten für den kompletten Zusammenschluss in der Tabelle. Herausragend und ohne Fehl und Tadel war dabei Torhüter Knuchel. Auf die Torgaranten der Pferde ist Verlass und Jungpferde wie Lenzin kommen dem Torerfolg immer näher. Es wird spannend zu sehen wohin der Weg der White Horses weiter führt. Diese sind nun seit 6 Spielen ungeschlagen.