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22.11.2015#18 Thomas Rudolf

Saison 15/16 - Runde IV

Nach dem ersten Sieg in der letzten Runde machten sich die White Horses aus Bellach erneut auf den Weg nach Deitingen um weitere Punkte mit nach Hause zu nehmen. Auf dem Programm stand ein sogenanntes 4 Punkte Spiel gegen das Schlusslicht aus Grenchen, sowie das Wiedersehen mit dem letztjährigen 5. Liga Konkurrenten aus Lohn.

White Horses Bellach – UHC Vikings Grenchen 10:5 (4:3)

Obwohl die Vikings aus Grenchen bisher keine Punkte einfahren konnten, wussten wir um die Stärke dieses Teams. Meist gingen Sie nur knapp als Verlierer vom Feld. So nahmen sich die weissen Pferde vor, gleich zu Beginn volle Konzentration an den Tag zu legen. Dies gelang in den ersten 5 Minuten recht gut. Dabei konnte sich unser Pferd Roth erstmals als Torschütze auszeichnen und das 1:0 verbuchen. Es könnte der Anfang eines neuen Sternes am Pferdehimmel sein. Der Knoten ist geplatzt! Allerdings erwiesen sich die Wikinger als harter Gegner und nutzten in der Folge einige Freiheiten um das Spiel zu drehen. So stand es nach 10 Minuten 1:3. Durch diesen Rückstand liessen sich die White Horses nicht aus der Ruhe bringen. Die Pferde legten zu und erhöhten den Druck. Roth legte pfannenfertig auf Boss, welcher zum 2:3 verkürzte .Kurze Zeit später sorgte wiederum Boss mit einem satten Schuss für den 3:3 Ausgleich. In der Folge versuchten Jäggi und Drees mehrfach das Spiel komplett zu kehren. Kurz vor der Pause gelang dies dann auch. Drees erzielte die 4:3 Pausenführung. Nach der Pause dann der obligate Auftritt von Sturmtank Baur, langer Pass in die Tiefe, lange Drehung zur Mitte und flacher Schuss ins lange Eck, 5:3! Das 6:3 war dann ein Müsterchen von neuem White Hors‘schen Kombinations-Unihockey. Roth und Boss kombinierten sich mustergültig durch die gegnerische Reihe. Danach ruhten sich die weissen Pferde auf Ihren Lorbeeren aus und die Wikinger kämpften sich auf 6:5 heran. Pferde-Häuptling Gygi nahm ein Timeout und stellte seine Schützlinge wieder richtig aufs Feld. Die Worte kamen dann auch beim lange untergetauchten Pferd Rudolf gut an. Dieser stellte das Score mit dem lange erwarteten Buebetrickli „Backhand“ auf 7:5. Danach bekam die Powerplay Formation eine Chance sich auszuzeichnen. In gewohnt abgeklärter Manier war auch dies erfolgreich. Rudolf hatte ewig Zeit das Loch im Tor zu finden und nutzte die Gelegenheit zum 8:5. Das 9:5 produzierte dann wieder unser Goalgetter Pferd Boss. Zum Schluss ging es dann noch um das berühmt berüchtigte Pferde-Cake. Unser Kassier Pferd Rudolf übernimmt die Runde und spendet mit dem 10:5 das vielumjubelte „Stängeli“. Na dann Prost und e Guete!!! Schlussendlich siegten die White Horses verdient und distanzierten das Schlusslicht um weitere 2 Punkte.

White Horses Bellach – Unihockey Lohn 9:2 (6:0)

Die zweite Partie stand unter dem Motto des Wiedersehens der beiden 5. Liga Aufsteiger der letzten Saison. Als Zweitplatzierter von damals hatten wir sportlich irgendwie noch eine Rechnung offen. Lohn begann die Partie wie die Feuerwehr. Nur dank unserem Gardisten Pferd Knuchel stand es nicht nach 10 Sekunden schon 0:1. Lohn powerte weiter und die White Horses konnten in den ersten 2 Minuten nur verteidigen. In dieser Zeit war einzig Goalie Knuchel auf der Höhe, alle anderen trabten noch orientierungslos auf dem Feld herum. Es brauchte ein Freistoss damit erstmals auf das Lohner Tor geschossen werden konnte. Baur auf Rudolf, Tor! 1:0. Dieses Tor weckte die White Horses aus Ihrer Starre und das Spiel konnte mehr und mehr in den Griff genommen werden. Defensiv erledigten die Pferde hartnäckige Bewachungsarbeit und offensiv galoppierten Sie mal für mal geduldig auf das gegnerische Tor. Ebenfalls in regelmässigem Abstand markierten wir weitere Tore. Die Linien um Boss/Roth/Mehr sowie Jäggi/Drees/Weber wechselten sich dabei bis zur Pause ab, wobei die jungen wilden um Boss leicht die Nase vorne hatten. Selber etwas überrascht von unserem Spiel stand es zur Pause 6:0. Ohne Fehl und Tadel feierte dabei Knuchel ein Mini-Shuutout im Tor. Die White Horses spielten Ihre wohl beste Halbzeit in dieser Saison. Es galt nach der Pause nicht nachzulassen. Lohn mit neuem Torhüter nahm sich sicherlich nochmals viel vor. Unser Pferd Mehr hatte aber absolut kein Erbarmen. Vom eigenen Tor aus prüfte er ob die frische Kraft bereits warm ist. Ein Schuss, ein Strich (wohl eher flatternd), flach ins gegnerische Verderben zum 7:0. Immerhin gelang im Anschluss daran dem Gegner aus Lohn das erste Tor zum 1:7. Dieser Spielstand resp. Vorsprung löst bei den White Horses immer noch Unbehagen aus. In der letzten Saison wurde ein solcher Vorsprung noch verspielt und damit dem heutigen Gegner aus Lohn der Weg zum Gruppensieg geebnet. Nicht so aber heute, Mehr meinte es nicht gerade nett mit dem Gegner und setzte zum nächsten Flatterball an, wieder von weit hinter der Mitte, wieder flach ins Glück. Immer noch keine Erwärmung für Lohn, 8:1. Den Schlusspunkt in Sachen Toren für die White Horses setzte noch einmal unser Goalgetter Pferd Boss, welcher das 9:1 markierte. Mit dem Schlusspfiff durfte auch Lohn nochmals jubeln, 9:2. Der Sieg für die White Horses war Tatsache.

Die White Horses aus Bellach überzeugten an diesem Wochenende auf der ganzen Linie, defensiv einwandfrei und offensiv stets gefährlich und effizient. Die 4 Punkte sorgen dafür, dass der Anschluss ans Mittelfeld geschafft ist. So macht White Hors’sches Unihockey mächtig Spass, weiter geht’s am 13. Dezember in Lyss.