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25.10.2015#18 Thomas Rudolf

Saison 15/16 - Runde III

Nach den ersten beiden Runden und nur einem Punkt haben die White Horses im Stall analysiert woran die magere Ausbeute gelegen hat. Schnell kam man zum Schluss, dass die wackeren Pferde einfach zu viele Geschenke verteilten. Mit der Erkenntnis weniger einfache Fehler zu machen ging es auf zur dritten Runden nach Horriwil mit der Absicht den ersten Sieg einzufahren.

White Horses Bellach – UHC Pieterlen 6:3 (3:2)

Zu Beginn des Spiels finden die weissen Pferde schnell einen guten Tritt, das Tempo ist hoch die Zügel fest im Griff. Linie 1 um „Neu-Goalgetter“ Boss, „Rackerer“ Roth und „Absicherer“ Mehr tankt sich mal für mal durch die gegnerischen Reihen. Das fällige 1:0 braucht aber dann zwei Anläufe. Zuerst wird ein abgepfiffenes Vorteil Tor von Boss nicht gegeben. Boss korrigiert es aber gleich mit dem anschliessenden Freistoss zur verdienten Führung. Für das 2:0 ist dann unser Pferd Baur verantwortlich. In gewohnter Manier aus der Drehung und flach ins Glück bezwingt es den gegnerischen Goalie. Danach ist erst mal Pieterlen an der Reihe. Das Spiel wird auf 2:2 korrigiert, ehe die White Horses durch ein geduldig herausgespieltes Powerplay Tor durch Jäggi wieder in Führung gehen. 3:2 steht es zur Pause. Nach der Pause galt es weiter diszipliniert und ohne Fehler und Geschenke durchzukommen. Eine Angriffsauslösung durch Jäggi via Schiri zu Weber führte dazu das Drees alleine auf das gegnerische Tor laufen konnte. Die Kunst dabei war es den Flipper Ball irgendwie abzulenken. Dies gelang hervorragend. Drees wedelte den Ball mit dem Stock ins Netz zum 4:2. Nun standen wir kurz vor dem Durchbruch. Alleine aufs Tor konnte auch Coach Gygi ziehen, anstatt das Tor traf es aber das kleine Fenster der Turnhalle. In dieser heiklen Phase schafften wir es zum ersten Mal in dieser Saison keine Fehler zu machen und keine Geschenke zu verteilen. Massgeblich beteiligt daran war auch Knuchel mit einer tadellosen Leistung im Tor der Pferde. Goalgetter Boss beruhigte die Pferde mit einem weiteren Freistoss-Tor zum 5:2. Der nochmalige Anschlusstreffer zum 5:3 wurde mit einem herrlichen Kontertor zum 6:3 gerade wieder beantwortet. Flügelflitzer Weber brennt auf der Seite durch, spielt quer übers ganze Feld zu Drees, dieser in alter White Horses Manier fackelt nicht lange und trifft. Danach ist Schluss der Ball wird bis zur Sirene in den eigenen Reihen gehalten und der erste Saisonsieg ist im Trockenen.

White Horses Bellach – Floorball Lommiswil Lambs 5:7 (3:5)

Der Hunger und die Zuversicht auf weitere Punkte war vor dem zweiten Spiel spürbar. Im sonnigen Kreise vor der Halle stimmten sich die Pferde auf die heikle Aufgabe mit dem Lommiswiler Lämmern ein. Das Spiel beginnt und ehe wir ein erstes Mal alle Pferde aufs Feld geschickt haben führen die Lämmer bereits 2:0. Glücklicherweise können wir diesmal reagieren und kommen durch Tore von Boss (es könnte ein Freistoss-Tor gewesen sein) und Drees im Powerplay wieder ins Spiel zurück. Als Lommiswil 3:2 führt fasst sich Jäggi ein Herz, resp. den Ball und zimmert ihn in der rechten oberen Winkel zum 3:3. Nun liegt die Wende in Griffweite, die White Horses können einmal mehr Überzahl spielen. Chancen gibt es mehrere, Jäggi mit der Besten an die Latte. Aber das Tor fällt nicht, doch es fällt, aber leider auf der falschen Seite, Lommiswil kreiert in Unterzahl das 3:4. Es bleibt eine Minute für die zweite Überzahl Formation der Pferde. Aber anstatt dem erneuten Ausgleich kommt es noch schlimmer. Das vom Felde verwiesene Lamm kann nach Ablauf der Strafe unbemerkt auf das Feld schleichen und zum 3:5 Pausenresultat einschieben. Sie waren wieder da die Geschenke innerhalb von 2 Minute zwei unnötige Gegentore. Gegen extrem effiziente Lämmer mit den klingenden Namen wie „Staude“, „Guidi“ oder „Chüngu“ ist so etwas tödlich. Nach der Pause geht es mit dem 3:6 leider negativ weiter. Ein kurzes Strohfeuer kommt nach dem 4:6 durch Jäggi zwar nochmals auf, gelöscht wird es aber wieder mit einem weiteren Geschenk der ganzen Pferde Abwehr. Ein flacher, Schuss von der Mittellinie kann weder von den drei Abwehrstöcken der Spieler noch vom Balljäger Knuchel gestoppt werden. Der Ball kullert auch noch unglücklich zwischen Händen und Hosenträgern zum 4:7 ins Netz. In den letzten 5 Minuten spielen die White Horses ohne Torhüter. Tore erhalten wir keine, allerdings reicht es nur noch für ein weiteres Tor zu unseren Gunsten durch Mehr zum 5:7. Damit zum Schluss nicht noch Hektik für den Schiedsrichter aufkommt stellt er noch zwei Pferde vom Feld und die Lämmer können gekonnt den Sieg ins Trockene bringen. Drei Geschenke waren eines zu viel!

Trotz allem gehen die White Horses mit einem Sieg nach Hause und haben das Ziel für die 3. Runde erfüllt.