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14.12.2014#18 Thomas Rudolf

Saison 14/15 - Runde III

Nach fast zweimonatiger Wettkampfpause durften sich die White Horses Bellach endlich wieder aus dem Stall bewegen um weitere Punkte in der Meisterschaft zu sammeln. Unser wildes Pferd Drees verkündete bereits im Training seinen Torhunger mit je drei Toren pro Spiel. Ob Ansage und Realität wirklich nahe liegen werden wir in der Folge sehen. Vor lauter Vorfreunde wieder spielen zu dürfen fiel uns gar nicht auf, dass wir viel zu früh in Lohn eintrafen. Immerhin hatten wir so genügend Zeit unser neues Einspieldress (Danke an Artmaler GmbH) zu präsentieren.

White Horses Bellach – Unihockey Club Ajoie 5:1 (2:1)

Das Wissen gegen den aktuellen Tabellenletzten spielen zu müssen sorgte bei den White Horses nicht gerade für die gewünschte Beruhigung. Man merkte schnell dass die lange Wettkampfpause nicht gerade förderlich war. Nervös und unkontrolliert wechselte der Ball hin und her zwischen den beiden Mannschaften. Es kam kein richtiges Unihockeyspiel auf. Die erste wirkliche Torszene kam dann auch etwas kurios zu Stande. Der Ball flog nicht als Schuss, sondern eher als Abwurf eines Pferdes in Richtung Ajoie Tor. In hohem Bogen, wenigstens stimmte das Ziel, landete der Ball beinahe im Tor. Nur noch regelwidrig konnte der Ball abgewehrt werden. Penalty für White Horses!!! Unser noch etwas schläfriges Pferd „Mehr“ nahm Anlauf. Man merkte schnell, dass irgendwie der Plan zum Tor fehlte, so verwunderte es nicht, dass beim Schuss der Ball schon vorher keine Lust mehr hatte und schon mal davon gerollt ist J. Aber egal, ein paar Minuten später korrigierte Mehr mit einem Freistosstor sein vorheriges Malheur. 1:0! In der Folge gelang es nicht, das Spiel an uns zu reissen. Es fiel gar der Ausgleich ehe wir vor der Pause mit einem weiteren Freistosstor durch „Kauli“ doch noch einen Vorsprung in die Pause retteten. 2:1! Der Pausentee und die beruhigenden Worte unserer Häuptlinge sorgten dafür dass wir mit etwas mehr Elan in die zweite Halbzeit galoppierten. Munter konnten wir Chance an Chance reihen, der Gegner konnte sich kaum noch wehren. Einzig der Torhüter wehrte sich tapfer. Gefühlte 100 Schüsse feuerten die White Horses auf das leuchtig gelbe Dress des Ajoie Keeper. Aber Alles blieb an dieser Farbe irgendwie kleben. Immerhin konnte unser Ansage-Pferd Drees den Gegner zu einem Eigentor nötigen, so dass wir doch noch 3:1 in Führung gehen konnten. Wir zählen das grosszügiger weise mal als „Drees-Tor“. Der Bann bei Ajoie war damit endlich gebrochen und so konnte unser C-Pferd Rudolf noch die Tore 4 und 5 markieren. Schlussstand 5:1! Weiter ungeschlagen. Auflösung der Dreesschen-Prognose: Angesagt 3, gemacht 1, Differenz 2.

White Horses Bellach – UHC Reconvilier 7:5 (2:2)

Locker und flockig starteten die White Horses in den zweiten Match. Nach rund 10 Minuten führte man 2:0, wähnte sich in falscher Sicherheit und wurde nachlässig. Nachdem Reconvilier das 2:1 geschossen hatte wurde die Nervosität wieder spürbar. Anstatt sich weiter auf den Gegner zu konzentrieren ist das Pferd Rudolf mal gedanklich kurz abwesend und leistet sich einen Aussetzer der besonderen Art der zum 2:2 Pausenresultat führt. Deckt doch dieses komische Pferd anstatt den Gegenspieler kurzerhand die Laufwege des Schiedsrichters. Bravo du hast die goldene Rübe verdient! Auch in der zweiten Halbzeit gelang es den White Horses nicht bei nummerischer Gleichheit einen Unterschied herbei zu führen. Im Gegenteil man geriet sogar zwischenzeitlich 4:5 in Rückstand. Doch einen Trupf besassen die White Horses Bellach in diesem Spiel. Das Überzahl Trio inferiore Jäggi, Drees und Rudolf! Mit nicht weniger als vier Überzahl Toren in vier Versuchen, machten Sie doch noch den Unterschied. Wobei sich alle mindestens einmal als Torschützen auszeichneten. Zum Schluss stand es doch noch 7:5 für die White Horses Bellach. Mit Ach und Krach weiter ungeschlagen! Auflösung der Dreesschen-Prognose: Angesagt 3, gemacht 3, Differenz O. Bravo!!!

Aufgrund der Tatsache, dass sich der bis dato ungeschlagene Leader aus Tramelan einen Ausrutscher gegen den Gastgeber Lohn erlaubte dürfen die White Horses aus Bellach Weihnachten als Tabellenführer geniessen. Schon bald geht es weiter am 11. Januar 2015 zu den Spitzenspielen White Horses gegen Tramelan und gegen Günsberg. Dies in der Heimarena der weissen Pferde in Bellach.